Die Naturwissenschaften sind dabei, ihr Bild vom Leben radikal zu
wandeln. Entstehung und Verhalten von Tieren und Pflanzen lassen
sich nur schlüssig erklären, wenn man Empfindung und Werte als
Basis aller Lebensprozesse betrachtet. Für die kleinste Zelle wie
für den Menschen gilt: Es gibt kein Leben ohne Gefühle.
Wirtschaftswachstum erhöht längst nicht mehr überall den Wohlstand,
sondern beschleunigt Artensterben,
→ Massenarmut und Sinnleere.
Für Andreas Weber sind all diese Probleme auf eine einzige Ursache
zurückzuführen: Auf eine Wirtschaftsreligion, die alles dem
ökonomischen Wachstum unterordnet. In seinem anschaulichen und
klugen Buch beschreibt und fordert Weber deshalb eine neue,
ökologische Ökonomie, eine Politik des Lebens, die mit der Natur
wirtschaftet und nicht gegen sie. Erst diese neue Wirtschaft - eine
Ökonomie des Glücks - kann die Wende schaffen, den Reichtum der
Natur dauerhaft nutzen und unsere Humanität bewahren.
Biokapital
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