Im November 1989 läutete der Fall der Mauer das Ende der
→ Sowjetunion ein und
zugleich, so schien es, auch das Ende der kommunistischen Idee.
Zweihundert Jahre nachdem in Frankreich das erste Mal ein Volk
gegen ein feudales Regime revoltiert hatte, schien die Niederlage
des Kommunismus besiegelt zu sein. Doch statt auf dem Müllhaufen
der Geschichte zu landen, erlebt die kommunistische Idee nicht erst
seit der weltweiten Finanzkrise eine
→ Renaissance. David
Priestland zeichnet den Aufstieg und Fall des
→ Kommunismus nach und wirft
einen frischen Blick auf jene politische Idee, die den Verlauf der
vergangenen zwei Jahrhunderte so stark geprägt hat wie keine
andere. Er folgt dem Siegeszug des Kommunismus rund um den Erdball,
von der Französischen bis zur Russischen Revolution 1917, vom
Dschungel Lateinamerikas bis in ostdeutsche ZK-Sitzungen. Dabei
porträtiert Priestland die großen kommunistischen Vordenker wie
Marx, Lenin, Stalin, Mao, Che Guevara und Gorbatschow und ergründet
zugleich, was Millionen von Menschen auf der ganzen Welt an dieser
Utopie faszinierte.