Carl Barks gilt als der unbestrittene Großmeister der Disney-Comics. Der amerikanische Zeichner gründete Entenhausen, entwickelte zahlreiche, illustre Figuren: Daniel Düsentrieb, Gundel Gaukeley, die Panzerknacker und als Krönung seiner Schöpfung Dagobert Duck, der 1947 in der Geschichte Die Mutprobesein Debüt feierte. Er zeichnete etwa 500 Geschichten auf mehr als 6.300 Seiten und wurde schon zu Lebzeiten als
der gute Zeichnerverehrt. Die zehnseitigen Donald-Duck-Geschichten bilden das Kernstück seines Werks. Viele davon sind Klassiker humoristischer Comics, da es ihm auf subtile Weise gelang, den Entenhausener Kosmos mit der realen Welt zu verbinden. Seine Geschichten sind ein Spiegel ihrer Zeit und haben bis heute nichts an Aktualität verloren. Nach seinem Tod im Jahr 2000 hinterließ er eine weltweite Fangemeinde - bis heute. In der neuen ab April erhältlichen Albenserie
Entenhausen Editionkommen ausschließlich Geschichten des großen Entenvaters Barks mit Übersetzung der 2005 verstorbenen Grande Dame der deutschen Disney-Comics, Dr. Erika Fuchs zum Abdruck. Mit ihren kongenialen Übersetzungen verlieh sie dem Micky Maus-Magazin und allen Geschichten von Barks das gewisse Etwas. Ihre Art, die Enten sprechen zu lassen - mit Alliterationen, Poesie und lautmalerischen Verben - begeistert und beeinflusst die Leserschaft noch immer.
