Paris in den 70er Jahren: Die Fotografin Hannah (Isabelle Huppert) führt ein Leben in prekären finanziellen Verhältnissen an der Seite ihres Gönners, eines bekannten Pariser
Malers. Sich nach ihrer eigenen Jugend zurücksehnend, beginnt sie, ihre junge Tochter Violetta (Anamaria Vartolomei) als verführerisches Objekt vor der Kamera zu inszenieren und hofft, mit den Aufnahmen zum Star der Pariser Kunstszene zu werden. Die Exzentrikerin setzt alles daran, Violetta in aufwändigen und opulenten Arrangements zu fotografieren - und hat damit Erfolg. Doch aus anfänglichem Spaß für Violetta wird schnell bitterer Ernst - Hannahs Ideen werden immer extremer und die Aufnahmen immer freizügiger: Ihre Sucht nach Ruhm und Anerkennung geht ihr über das Wohl des Kindes. Einzig bei der Ur-Großmutter Mamie findet Violetta ein Gefühl von Wärme und Geborgenheit. Mehr und mehr isoliert von Gleichaltrigen, lehnt sich Violetta gegen ihre eigene Mutter auf und versucht sich ihrem übermächtigen Einfluss zu entziehen.
I'm not a f**king Princessist die bizarre und zugleich faszinierende Geschichte einer Mutter, die für sich und ihre Tochter ein besseres Leben will - ohne Rücksicht auf die Bedürfnisse ihres Kindes. In barocken Bildern erzählt der Film von einem wilden Leben zwischen Kunst und Kommerz, Glamour und Rebellion, Selbstinszenierung und Ausbeutung - eine schillernd extravagante Künstlerin und ihre widerwillige Muse.
I'm not a f**king Princessist ab 27. Oktober in den Kinos.
