
Von der Kunst, sich durchzumogelndie Geschichte des Erwachsenwerdens von George, einem einsamen und eigenbrödlerischen Schüler, der es immerhin bis zur Abschlussklasse geschafft hat, ohne auch nur einen Tag lang einen Finger dafür krumm gemacht zu haben. Dann verliebt er sich in Sally, ein superhübsches und entsprechend kompliziertes Mädchen, das in ihm eine verwandte Seele zu entdecken meint. Als sich das Ende des letzten Schuljahrs nähert, hat es George tatsächlich hingekriegt, sich ohne die geringste Anstrengung durch sein Schulleben zu lavieren. Selbst in Kunst, dem einzigen Fach, das ihn interessiert, kritzelt er vor sich hin, statt seine Aufgaben zu erledigen. Noch wenige Monate vor den Abschlussprüfungen hängt er meistens alleine rum und schwänzt den Unterricht, während sich die Mitschüler Gedanken um die Abschlussfeier oder ihre weitere Ausbildung machen. Doch als Sally, eines der hübschesten und begehrtesten Mädchen der Schule, beim heimlichen Rauchen auf dem Dach erwischt wird, badet er spontan die Sache für sie aus. Als Belohnung zieht ihn Sally mitten hinein in ihre turbulente Welt. Sie lädt ihn zu angesagten Partys ein, begleitet ihn in Galerien und Museen, schwänzt mit ihm gemeinsam die Schule und wird schließlich seine beste Freundin. Unweigerlich verliebt sich der naive George in die offenherzige Schöne, weiß aber nicht, wie er ihr seine Gefühle zeigen soll. In seinem ehemaligen Mitschüler Dustin, einem viel versprechenden jungen Maler, sieht er ein Vorbild und beginnt von einem Leben als Künstler zu träumen - mit Sally als Muse an seiner Seite. Seine neue Freundin bietet George eine Zuflucht vor dem nervigen Schulalltag und der Nerverei zu Hause, wo die Beziehung zwischen seiner Mutter und seinem Stiefvater keineswegs hält, was sie zu sein vorgibt. Schließlich, kurz vor dem Ende des Schuljahrs, stellt ihm der Rektor ein Ultimatum: entweder holt George in den nächsten drei Wochen all den Stoff nach, den er im gesamten Schuljahr versäumt hat, oder er rasselt durch die Abschlussprüfungen. Endlich begreift George, wie schnell die Welt zusammenbrechen kann, wenn man sich nur darauf verlässt, gerade so über die Runden zu kommen.
