
Sverkernun nach Norden, zu den Völkern der Wikinger und Kelten, gewandt. Dabei verstehen sich Corvus Corax nach wie vor in der Tradition eines reisenden mitteleuropäischen Spielmannes. Sie verarbeiten die gefundenen Lieder, Melodien und Tänze in der für die Band typischen Konstellation: die Basis bilden hierbei die Dudelsäcke, Schalmeien, Cister und Riesendrehleier sowie Trommeln aus aller Herren Länder, durch die der klassische, unverkennbare Klang von Corvus Corax entsteht. In diesem Sound wird die altirische und skandinavische Folklore verwoben: Melodien der Wikinger, keltische Poesie und Balladen finden ihren Einzug in das Gesamtbild. So entsteht ein vielseitiges, athmosphärisch stimmiges Gesamtwerk aus Instrumental- und Gesangsstücken, für die Sänger Castus sich wiederum eingehend mit den alten Sprachen des Nordens befasst hat. Auf
Sverkersingt er in gälisch (altirisch), altnordisch und dänisch. Zum Teil martialisch, zum Teil wild und zum Tanzen auffordernd, mitunter sehnsüchtig und verträumt erklingt die Musik des Nordens. Corvus Corax sind am 20., 21. und 22. Dezember 2011 in der Passionskirche zu sehen.
