
Folsom Prison-Ära. Sein ruppig-kantiges, in seiner Symbiose aus Sampling und Indierock ziemlich einzigartiges Solodebüt
Profoolserschien mitten in diese erste Begeisterung ob des neuen belgischen Subkultur-Sounds. Ab seinem zweiten Album
Bridge Burner, mit dem er begann, die Schnittmenge aus Indie, Pop und geschmackvoll rollender Elektronik auszuloten, war Daan weit mehr als nur der nächste heiße Tipp. Mit der Single
Swedish Designer Drugsgelang ihm sein erster Single-Hit - dem mit dem nächsten Album
Victorygleich drei weitere folgten. Mit
Victoryintegrierte er vorsätzlich das Element des Kitsches in seinem elektronischen Indiepop-Sound - und nahm damit in seiner ganz eigenen Weise den Electroclash-Hype einige Jahre später vorweg. Nun erscheint
Manhay, sein Studio-Album Nummer fünf - und das erste seit
Profools, das regulär in Deutschland erscheint. Es zeigt wieder einen völlig neuen Daan Stuyven: Kein einziges Elektronik-Tool wurde darauf verwendet. Stattdessen entwickelt Daan mit seiner festen Live-Band einen kompakten, zugleich raumgreifend großen Bandsound, in dem seine Kompositionen in einem vollkommen anderen Licht glänzen.
