Junger_Freyherr
Marginalie: Heute beginnt in Berlin der Weltkongreß der Skeptiker. Unter anderem mit dem Thema "Islam und Evolut... http://t.co/ujaY5gOc
Von wegen Goldener Herbst: Es lärmt, stinkt und dröhnt wieder in Privatgärten, auf öffentlichen Straßen, Plätzen oder Grünanlagen. Wenn im Herbst die Blätter fallen, kommen die quälenden Laubsauger wieder verstärkt zum Einsatz.
Der Schallpegel eines Laubsaugers liegt bei über 100 Dezibel (dB) und ist vergleichbar mit einem Presslufthammer, erklärt Ulrike Fieback von der Techniker Krankenkasse.
Bereits ab 85 dB können dauerhafte Hörschäden entstehen. Der Lärm beeinträchtigt ferner die Lebensqualität und die Wohnsituation, so Fieback weiter. Rund 70 Prozent der Bevölkerung fühlen sich häufig oder andauernd durch Lärm belästigt. Hauptverursacher von Lärm ist zwar der Straßenverkehr, aber auch Nachbarschafts,-, Gewerbe- oder Freizeitlärm - zu dem die Laubsauger zählen - tragen zur Gesamtlärmbelastung bei. Dauerlärm führt zu psychischem Stress und kann zu Schlaf- und Konzentrationsstörungen, Kopfschmerzen, Aggressionen und verminderter körperlicher und geistiger Leistungsfähigkeit führen. Zudem kann der Blutdruck steigen sowie die Gefahr eines Herzinfarktes entstehen. Die Menschen stört meist nur der Lärm, für die Tierwelt können Laubsauger- und bläser aber verhängnisvoll sein. Wenn das Laub radikal entsorgt wird, verschwinden auch Kleinstlebewesen, die unter anderem für die Vogelwelt wichtig sind. Unter Bäumen und Sträuchern sollte das Laub liegen gelassen werden, da es den Tieren Lebensraum bietet. Laub ist kein Abfall- sondern ein Recyclingprodukt der Natur. Selbst im Kanzlergarten der sogenannten
Klimakanzlerinkann man die Geräte stundenlang hören - obwohl dort der häufig startende Hubschrauber sämtliches Laub in wenigen Minuten in eine Ecke zusammen wirbelt.
